Was ist eine Brustvergrößerung?
Die Brustvergrößerung (Mammaaugmentation, italienisch „Mastoplastica additiva“) gehört zu den weltweit am häufigsten nachgefragten Eingriffen der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Ziel des Eingriffs ist es, das Volumen zu erhöhen, die Form zu verbessern und die Spannkraft der Brust wiederherzustellen – im harmonischen Verhältnis zum übrigen Körper.
Geeignete Kandidatinnen sind Frauen mit gering entwickelter Brust (Mammahypoplasie), ausgeprägter Asymmetrie zwischen beiden Brüsten oder Volumenverlust nach Schwangerschaften, Stillzeit oder erheblichen Gewichtsveränderungen. In all diesen Fällen kann die Mammaaugmentation dazu beitragen, das Vertrauen in den eigenen Körper zurückzugewinnen und die Lebensqualität spürbar zu verbessern.
Dr. Marco Galati verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung und über 5.000 zertifizierte Eingriffe. Sein Ansatz respektiert die natürliche Morphologie jeder Patientin und setzt statt standardisierter Lösungen auf einen vollständig individuellen Operationsplan.
Verfügbare Techniken: Implantate und Lipofilling
- Brustimplantate aus kohäsivem Silikongel: die verbreitetste und bewährteste Technik. Modernes Silikongel ist außerordentlich sicher, behält seine Form auch bei einer Beschädigung der äußeren Hülle und bietet ein Tastgefühl, das dem natürlichen Brustgewebe sehr nahekommt. Die Implantate können anatomisch (tropfenförmig) oder rund sein und variieren in Volumen, Projektion und Profil.
- Lipofilling der Brust: Dabei wird Eigenfett aus fettreichen Körperzonen (Bauch, Hüften, Oberschenkel) mittels Liposuktion entnommen, gereinigt und in die Brust reinjiziert. Ideal für moderatere Volumenzunahmen (1–2 Körbchengrößen) und für Patientinnen, die synthetische Materialien vermeiden möchten – mit einem zusätzlichen ästhetischen Gewinn an den Entnahmezonen.
Ablauf des Eingriffs
Beratung und Planung: Im präoperativen Gespräch untersucht Dr. Galati die Morphologie des Brustkorbs, Qualität und Menge des Brustgewebes, die Position der Brustwarze und den Brustabstand. Mit speziellen Sizern (dreidimensionalen Probeimplantaten) kann die Patientin das erwartete Ergebnis vorab visualisieren und Volumen und Form des Implantats passend zu ihrer Statur wählen. Zudem werden die erforderlichen Voruntersuchungen durchgeführt: Blutanalysen, EKG, Mammografie oder Brustultraschall.
Wahl des Zugangs und der Implantatlage: Der chirurgische Zugang wird nach anatomischen Merkmalen und Präferenzen der Patientin gewählt. Die häufigsten Zugangswege sind der submammäre Schnitt in der natürlichen Unterbrustfalte (nach der Heilung praktisch unsichtbar, beste Kontrolle über die Implantattasche), der periareoläre Schnitt am unteren Rand des Warzenhofs (geeignet, wenn zugleich die Brustwarzenposition korrigiert werden soll) und der axilläre Zugang in der Achselhöhle, der die Brust völlig narbenfrei lässt. Die Implantatlage kann subglandulär (über dem Brustmuskel) oder subpektoral (teilweise oder vollständig unter dem Muskel) sein – mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften hinsichtlich Ästhetik und postoperativem Verlauf.
Die Operation: Die Mammaaugmentation erfolgt in Vollnarkose und dauert durchschnittlich 1–2 Stunden. Dr. Galati präpariert die Implantattasche präzise und gewebeschonend, um eine schnelle Heilung zu fördern und das Risiko von Komplikationen wie der Kapselkontraktur zu senken. Das Implantat wird eingesetzt, sorgfältig zur Areola zentriert und mit der Patientin in sitzender Position auf dem OP-Tisch überprüft, bevor die Schnitte verschlossen werden. Abschließend werden Kompressionsverbände und bei Bedarf kleine Drainagen angelegt, die nach 24–48 Stunden entfernt werden.
Implantate der neuesten Generation: Verwendet werden Brustimplantate der führenden internationalen Hersteller (Mentor, Motiva, Allergan, Sebbin), alle CE-zertifiziert und von den europäischen Gesundheitsbehörden zugelassen. Kohäsives Silikongel der fünften Generation bietet hohe Reißfestigkeit, langfristige Formstabilität und ein umfassendes Sicherheitsprofil. Texturierte oder mikrotexturierte Oberflächen verringern das Risiko von Kapselkontraktur und Implantatverschiebung.
Erholung und Ergebnisse
Die postoperative Phase wird in der Regel gut vertragen. In den ersten 48–72 Stunden sind Spannungsgefühl und Muskelschmerz in der Brust normal und mit gängigen Analgetika gut beherrschbar. Die anfängliche Schwellung geht nach der ersten Woche zurück; die Brust braucht jedoch 2–3 Monate, um weicher zu werden und ihre endgültige Position zu finden.
Wichtige postoperative Hinweise:
- Den speziellen postoperativen BH (ohne Bügel) 4–6 Wochen Tag und Nacht tragen.
- Abrupte Bewegungen und das Heben von Lasten über 3 kg in den ersten Wochen vermeiden.
- In den ersten zwei Wochen halb aufrecht oder mit Stützkissen schlafen.
- Die Narben mindestens 12 Monate lang nicht ohne vollständigen Sonnenschutz der Sonne aussetzen.
- Die Kontrolltermine zuverlässig wahrnehmen: 1 Woche, 1 Monat, 3 Monate und 12 Monate nach dem Eingriff.
Das endgültige ästhetische Ergebnis zeigt sich nach 3–6 Monaten, wenn die Schwellung vollständig abgeklungen ist und die Implantate ihre natürliche Position erreicht haben. Die anfangs rosafarbenen Narben hellen in den Folgemonaten zunehmend auf und werden nahezu unsichtbar, besonders in der Unterbrustfalte. Moderne Silikongel-Implantate haben kein festes Ablaufdatum; Dr. Galati empfiehlt regelmäßige Ultraschallkontrollen (alle 2–3 Jahre), um die Unversehrtheit des Implantats zu überwachen.