Was ist eine Bruststraffung?
Die Mastopexie, allgemein Bruststraffung oder Brustlifting genannt, ist ein ästhetisch-plastischer Eingriff zur Korrektur der Brustptosis – des Absinkens der Brust infolge nachlassender Hautelastizität und erschlaffter Haltebänder. Dr. Marco Galati gestaltet dabei die Brustform neu, positioniert den Warzenhof-Brustwarzen-Komplex an eine höhere, anatomisch korrekte Stelle und entfernt die überschüssige Haut, die der Brust ihr erschlafftes, „entleertes“ Aussehen verleiht.
Die häufigsten Ursachen der Brustptosis sind vielfältig: Wiederholte Schwangerschaften und das Stillen führen zu erheblichen Volumenschwankungen, die das Gewebe belasten; starke Gewichtsabnahmen können überschüssige Haut zurücklassen; schließlich tragen die natürliche Alterung und die Schwerkraft fortschreitend zum Absinken des Brustprofils bei. In all diesen Fällen können Sport oder spezielle BHs die Brust nicht in die gewünschte Position zurückbringen – die Mastopexie ist dann die wirksame und langfristige Lösung.
Die drei Grade der Ptosis
- Ptosis ersten Grades (leicht): Die Brustwarze befindet sich auf Höhe der Unterbrustfalte.
- Ptosis zweiten Grades (mäßig): Die Brustwarze sinkt unter die Unterbrustfalte, bleibt aber in der vorderen Projektion der Brust.
- Ptosis dritten Grades (schwer): Die Brustwarze liegt am tiefsten Punkt der Brust und zeigt nach unten.
Je nach Grad der Ptosis wählt der Chirurg die geeignetste Operationstechnik und passt das Ausmaß der Schnitte an, um das optimale Ergebnis mit möglichst begrenzten Narben zu erzielen.
Ablauf des Eingriffs
Präoperative Beurteilung: Jeder Weg beginnt mit einer eingehenden fachärztlichen Beratung bei Dr. Marco Galati. Analysiert werden die Brustmorphologie, der Grad der Ptosis, die Hautqualität und die Erwartungen der Patientin. Verordnet werden die notwendigen Voruntersuchungen: Blutbild, Gerinnung, biochemische Analysen und – bei Patientinnen über 35 Jahren oder mit familiärer Vorbelastung – Ultraschall oder Mammografie. In den Tagen vor dem Eingriff müssen blutverdünnende Medikamente, Entzündungshemmer sowie Präparate mit Omega-3, Vitamin E oder Knoblauch abgesetzt werden, da sie das Blutungsrisiko erhöhen können.
Die Operationstechnik: Die Mastopexie wird in Vollnarkose durchgeführt, ambulant oder mit einer Übernachtung, und dauert durchschnittlich 2–3 Stunden. Die gängigsten Techniken sind:
- Periareoläre Technik (Benelli): Der Schnitt beschränkt sich auf den Rand des Warzenhofs. Angezeigt bei leichter Ptosis mit minimalem Hautüberschuss.
- Vertikale Technik (Lollipop): kombiniert einen periareolären Schnitt mit einer vertikalen Verlängerung zur Unterbrustfalte. Geeignet bei mäßiger Ptosis.
- Umgekehrte T-Technik (Anker): umfasst einen periareolären, einen vertikalen und einen horizontalen Schnitt in der Unterbrustfalte. Angezeigt bei schwerer Ptosis mit reichlich überschüssiger Haut.
In allen Fällen repositioniert Dr. Galati das Drüsengewebe und schafft einen volleren, strafferen oberen Brustpol, verkleinert bei Bedarf den Warzenhof, entfernt die überschüssige Haut und vernäht mit resorbierbaren Fäden in intradermaler Technik, um die Narben zu minimieren.
Bruststraffung mit Augmentation: Ist die Ptosis mit einem deutlichen Volumenverlust verbunden – häufig nach der Stillzeit oder einem starken Gewichtsverlust –, kann Dr. Galati die Mastopexie mit dem Einsetzen von Silikongel-Implantaten kombinieren. Dieser kombinierte Eingriff ermöglicht in einer einzigen Operation sowohl die Anhebung der Brust als auch die Wiederherstellung des Volumens und reduziert Gesamtoperationszeit und Kosten. Volumen und Profil des Implantats werden gemeinsam mit der Patientin in der präoperativen Beratung gewählt.
Erholung und Ergebnisse
Nach dem Eingriff wird ein spezieller postoperativer BH angelegt, der 4–6 Wochen durchgehend getragen werden muss. In den ersten Tagen sind Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl in der Brust normal; der Schmerz ist in der Regel gering und mit der verordneten Analgesie gut kontrollierbar.
Nicht resorbierbare Fäden werden um den 10.–14. Tag entfernt. Die wichtigsten Kontrolltermine sind nach 7 Tagen, 30 Tagen, 3 Monaten und 6 Monaten geplant. Leichte Alltagsaktivitäten sind nach 7–10 Tagen wieder möglich, intensive körperliche Aktivität und brustbelastende Sportarten sollten für mindestens 6 Wochen unterbleiben.
Narbenpflege: Narben sind bei der Mastopexie unvermeidlich, doch Dr. Galati setzt fortschrittliche Nahttechniken ein, um sie so unauffällig wie möglich zu halten. Während der Narbenreifung – die 12 bis 18 Monate dauert – werden Silikongele oder -pflaster, Narbenmassagen und vollständiger Sonnenschutz der betroffenen Areale empfohlen. Mit der Zeit hellen die Narben auf, flachen ab und werden kaum noch wahrnehmbar.
Langfristige Ergebnisse: Das endgültige Ergebnis der Mastopexie ist nach etwa 3–6 Monaten sichtbar, sobald die postoperative Schwellung vollständig abgeklungen ist. Die Brust erscheint höher, straffer, mit jugendlicherer Form und korrekt positionierter Brustwarze. Die Ergebnisse halten im Durchschnitt 10–15 Jahre; Faktoren wie künftige Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen und die natürliche Alterung können sie im Laufe der Zeit beeinflussen. Ein stabiles Körpergewicht und gut stützende BHs helfen, die Ergebnisse langfristig zu bewahren.